Steckenpferdreiter

DIE GESCHICHTE

Im Jahr 783 wurden das Bistum und die Stadt Osnabrück durch Karl den Großen gegründet.

Im Jahr 889 erhielt Osnabrück das Marktrecht, Münz- und Zollprivilegien.

Die Reformation wurde im Jahr 1543 eingeführt.

Im Jahr 1648 beendete der Westfälische Frieden zu Osnabrück und Münster den 30-jährigen Krieg.

Die Tradition des Steckenpferdreitens beruht auf einer Sage,
wonach Osnabrücker Jungen vor den Gesandten der in Osnabrück tagenden protestantischen Mächte auf Steckenpferden paradierten und Kaiser Ferdinand 111. hochleben ließen.

Der Kaiser ließ daraufhin Münzen prägen, die einerseits einen Steckenpferdreiter, andererseits ein Vivat auf Ferdinand III. zeigten.

Das erste Steckenpferdreiten nach dem 2. Weltkrieg fand im Rahmen
der Friedensgedächtniswoche aus Anlass der 300-jährigen Wiederkehr des Westfälischen Friedens im Oktober 1948 statt.

Seit 1953 wird es jährlich am 25. Oktober veranstaltet.

Die Figur

Unser „Osnabrücker Steckenpferdreiter“

Wolfgang Grändorf, Osnabrücker Gold- und Silberschmiedemeister und Künstler, hat der Sage des Steckenpferdreitens eine Gestalt gegeben.

Im Jahre 1964 entwarf er die Figur des „Osnabrücker Steckenpferdreiters“ in Silber und erhielt dafür das Patent.

Der „Osnabrücker Steckenpferdreiter“ wird seit dieser Zeit in unveränderter Form bis heute in der Gold- und Silberschmiede Grändorf in 925/000 Silber gefertigt.

Der „Osnabrücker Steckenpferdreiter“ legt Zeugnis ab von der Tradition des Handwerks in der Stadt Osnabrück und belegt den Weg Osnabrücks in die Welt.

Der „Osnabrücker Steckenpferdreiter“ findet sich in den Sammlungen der Europäischen Königshäuser genau so wieder, wie in den Geschenkesammlungen der Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.

Mit besonderem Stolz erfüllt es uns, dass eine so große Persönlichkeit wie der 14. Dalai Lama den „Osnabrücker Steckenpferdreiter“ als Geschenk der Stadt Osnabrück erhalten hat.

Ihre
Familie Grändorf